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Als British American Racing sein Formel-1-Abenteuer begann (das Unternehmen übernahm Tyrrell für 26 Millionen Pfund), blieb das sicherlich nicht unbemerkt.

Das neu formierte Team von Craig Pollock konnte vor allem auf die Präsenz am Steuer von Jacques Villeneuve, Weltmeister von 1997 mit Williams, und auf die großzügigen Kassen des multinationalen Konzerns British American Tobacco zurückgreifen. Da letztere der eigentliche Besitzer war, konnte sie praktisch die gesamte verfügbare Oberfläche des Wagens „verkleiden“.

Das Problem trat jedoch auf, als das Grafikprojekt der FIA vorgelegt wurde. Die Idee bestand darin, den Autos zwei völlig unterschiedliche Lackierungen zu geben, die jeweils einer Marke gewidmet waren, die beworben werden musste: 555 und Lucky Strike. Auf diese Weise hätte BAT die Investition weiter optimiert, indem es die Popularität zweier seiner Marken steigerte, anstatt sich nur auf eine zu konzentrieren.

Dem Plan zufolge hätte Jacques Villeneuve den Lucky Strike-Wagen und Riccardo Zonta den 555 gefahren. Die FIA-Bestimmungen legten fest – und legen immer noch fest –, dass jedes Team mit einer Ausnahme identische (und nicht einfach nur ähnliche) Autos einsetzen musste Nummer, Nationalität und Name des Piloten. Der Verband verschärfte die Regelung im Winter 1998, um jegliche Unklarheiten angesichts der Gerüchte zu vermeiden, die bereits um die Mannschaft kursierten.

Alternativlösung: Doppelfärbung

Trotz des bei der Handelskammer von Lausanne eingereichten Einspruchs musste das Team aufgeben und eine kreative Lösung finden, um das Problem der zwei Marken auf der Karosserie zu lösen. Das Team dachte darüber nach, Doppelautos in alternativen Rennen einzusetzen, doch auch diese Antwort wurde abgelehnt.

Daher haben wir die untypischste Lösung gefunden, nämlich die Wagen nach ihrer Länge zu unterteilen: die rechte Seite im typischen Blau und Gelb des 555 und die linke Seite im Weiß, Schwarz und Rot des Lucky Strike. Die beiden Farbschemata wurden durch einen langen Reißverschluss getrennt, der sich an der Schnauze öffnete und in Silber belassen wurde, um die Startnummer zu integrieren.

Auch wenn die Lackierung auf den ersten Blick „destabilisierend“ wirkte, erregte sie dennoch die Neugier des Publikums. Sicherlich ist er nach fast 25 Jahren deutlich nachhaltiger im Gedächtnis geblieben als viele andere Zeitgenossen. BAR gab die Lösung nach nur einer Saison auf (ebenfalls enttäuschend, da das Unternehmen nicht einmal einen Punkt in der Konstrukteurswertung holte). Ab 2000 trug er nur noch die Lucky Strike-Farben.

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